Inhalte und Projektziele

Ziel des Projektes ist, einen kulturellen und sozialen Nahversorger in der Region aufzubauen. Der von der Pandemie besonders hart und nachhaltig betroffene Kunst-Sektor wird gestützt, neue Arbeit wird geschaffen. Aus einem Leerstand wird ein einladender, attraktiver Ort für Kunst und Begegnung. Vieles ist bereits gelungen. Der Innenausbau ist fertig. Einige Maßnahmen braucht es aber noch, um den Ort
optimal nutzen zu können.

Die Projektwerberin erwarb das seit Jahren leer stehende Gasthaus Wagner/ später Höf Präbacher Hof gekauft um dort das GOLD & PECH Theater mit dem zukünftigen Café MARIE zu errichten. Es ist damit ein vielseitig nutzbarer Ort entstanden, der das Leben in der Region maximal aufwertet und die Region selbst zum kulturellen Zentrum von überregionaler Bedeutung macht - die Presse der Eröffnungsproduktion anbei. Die Gästezimmer wurden für mehrtägige Workshops, Artist in residences renoviert. Vor allem aber wurde ein Theatersaal an das Gebäude angebaut. Das Projekt entsteht in einer ländlichen, strukturell vernachlässigten Region – bewusst als kulturelles und soziales Zentrum in der Peripherie. Es versteht sich als offener Raum für künstlerische Produktion, Begegnung und gesellschaftlichen Austausch. Es ist Hauptspielort des bisherigen HOFTHEATER// HÖF-PRÄBACH (Theaterverein), aber auch für andere Kulturschaffende im ganzen Land nutzbar. Auch Workshops, Seminare, Chor- und Tanzproben oder Feiern können hier stattfinden.

Der Name verweist auf das Märchen von Gold- und Pechmarie – eine Erzählung über Gegensätze: Fleiß und Trägheit,
Anerkennung und Ausschluss, Licht und Schatten, Gut und Böse. Zugleich versteht sich das Projekt
als Impulsgeber: Es bringt Bewegung in die Region und öffnet Räume für neue Narrative und
Perspektiven.
 

Projektträger

Frau Mag. Jula Zangger

Durchführungszeitraum

29.01.2026 bis 01.10.2026

Projektfinanzierung

Gesamtkosten: € 52.565,04

Fördersatz: 60%

Förderbetrag: € 31.539,02

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