604-60/18 Oral History - Phase II

Festigung oder nachhaltige Weiterentwicklung der natürlichen Ressourcen und des kulturellen Erbes

Laufzeit: 29.09.2018-31.12.2020

office@huegelland.at

Oral History II

604-60/18 Oral History - Phase IIHSL-604-2018-10

Ziel des Projektes ist die Nutzung des regionalen Potenzials anhand einer Befragung von Zeitzeugen und im Folgenden die Schaffung eines digitalen Quellenbestandes im Spiegel der Entwicklung der Region als Ausflugs- und Kurregion vom 19. Jahrhundert bis heute. Die Meilensteine ergeben sich aus der Auswahl und Befragung der Zeitzeugen, der Aufbereitung des erhaltenen Quellenmateriales und der Umsetzung desselben als digitales Archivgut in druckfähiger Form um einem dauerhaften Zugriff zur Verfügung zu stehen. In weiterer Folge soll die Herausgabe eines Druckwerkes geplant sein (mind. 1, wahrscheinlich aber 3 Bücher)und die Durchführung von begleitenden Ausstellungen.

604-60/18 Oral History - Phase II

Ziel des Projektes ist die Nutzung des regionalen Potenzials anhand einer Befragung von Zeitzeugen und im Folgenden die Schaffung eines digitalen Quellenbestandes im Spiegel der Entwicklung der Region als Ausflugs- und Kurregion vom 19. Jahrhundert bis heute. Die Meilensteine ergeben sich aus der Auswahl und Befragung der Zeitzeugen, der Aufbereitung des erhaltenen Quellenmateriales und der Umsetzung desselben als digitales Archivgut in druckfähiger Form um einem dauerhaften Zugriff zur Verfügung zu stehen. In weiterer Folge soll die Herausgabe eines Druckwerkes geplant sein (mind. 1, wahrscheinlich aber 3 Bücher)und die Durchführung von begleitenden Ausstellungen.

Ausgangssituation und Problemstellung:

Im Hügel- und Schöcklland mit seinen 13 Gemeinden existiert ein großes Potenzial an historischen Quellen. Da aber nur ein begrenzter Personenkreis schriftliche Quellen hinterlässt, besteht die Gefahr, dass Menschen außerhalb dieses Personenkreises von der Nachwelt unzureichend berücksichtigt werden. Durch diese spezielle Art der Befragung oder Interviewtechnik sollen speziell ausgesuchte Interviewpartner aus diesem Personenkreis frei aus ihrem Leben erzählen und selbst entscheiden, was sie im Zusammenhang mit der oben bereits genannten Identitätsentwicklung für wichtig halten.

Ziele und Zielgruppen:

Projektziele im Hinblick auf Ausgangslage, lokale Entwicklungsstrategie und Zielgruppen Ziel des Projektes ist die Schaffung eines digitalen Quellenbestandes im Spiegel der Entwicklung der Region als Ausflugs- und Kurregion vom 19. Jahrhundert bis heute. Dieser Quellenbestand soll in die Archive der betroffenen Gemeinden implementiert werden und so für einen dauerhaften Zugriff zur Verfügung stehen. Durch die Befragung der ausgewählten Personen soll auch deren Lebensgeschichte an hand bestimmter ThemensteIlungen für eine Archivierung erhalten werden. Zudem soll historisch bedeutsames Material erhoben werden. Der zentrale Fokus wird dabei auf das Thema Brauchtum gelegt werden. Der Kernraum wird im Projekt auf die Gemeinden Eggersdorf bei Graz (gepl. 30 Interviews), Vasoldsberg und Semriach (gepl.je 15 Interviews) festgelegt. Arrondierende Erhebungen sind in der gesamten Region vor allem aber in den Gemeinden St. Margarethen an der Raab, Kumberg, Kainbach bei Graz und St. Radegund bei Graz geplant.

Ausführliche Beschreibung der geplanten Aktivitäten, Meilensteine, erwartete Wirkungen, Outputs:

Am Anfang steht die Situationsanalyse und Zieldefinition mit der Auswahl von Anspruchsgruppen (sozial und regional [aus welchem Bevölkerungskreis und wo in der Region genau]), der Auswahl und Benennung der zu Befragenden (Vorgabe: 20 Personen), der Benennung eventueller Ersatzpersonen, die Festlegung der technischen Parameter (welches Aufnahmegerät wird verwendet, Anschaffung und Vertrautmachen mit demselben), dem Erstellen eines Fragenkataloges bzw. der Festlegung der ThemensteIlungen (worauf sollten die Befragten besonderes Augenmerk legen, inwieweit sollen sie durch das Gespräch "geführt" werden). Anschließend erfolgt die Kontaktaufnahme und Vorabinformation (Aufbereitung der Kontaktdaten und Informationsschreiben der Gemeinden) mit und an die Zeitzeugen sowie die Einholung der Zustimmung der Zeitzeugen zum Projekt. Dann erfolgen die konkreten Terminvereinbarungen mit den Zeitzeugen. 1. Meilenstein. In der Umsetzungsphase erfolgt die Durchführung von 20 terminisierten Einzelgesprächen und die akustische Aufzeichnung an vereinbartem Ort, die Miteinbeziehung von historischen Dokumenten bzw. Fotos und eventuelle Digitalisierung aus dem Besitz der Zeitzeugen. 2. Meilenstein. Weiters wird in dieser Phase die Auswertung und Dokumentation der Interviews sowie historischer Dokumente, Tagebücher und Fotos durchgeführt. Ebenso wird hier die ausführliche Kenntlichmachung der Interviewer und der Datengewinnung stattfinden um eine möglichst authentische Darlegung des wissenschaftlichen und persönlichen Kontextes derselben zu ermöglichen. Wenn nötig, können in einer eventuellen Nachbearbeitung des Gesagten, teilweise nochmals mit den Zeitzeugen, Widersprüche geklärt oder Unklarheiten beseitigt werden. Die Erstellung eines druckfähigen digitalen "Files" für die Archivierung und die Ist-Stand-Berichterstattung sowie Übergabe an den Auftraggeber erfolgen ebenfalls im Zuge dessen. 3. Meilenstein. In der Nachbereitungsphase wird die Rückgabe von eventuellen Materialien an alle Beteiligte durchgeführt und es erfolgen Danksagungen und der Abschlussbericht an den Auftraggeber. 4. Meilenstein. Im Weiteren wird als Folgewirkung der Erstellung des oben genannten druckfähigen digitalen "Files" die Herausgabe eines umfangreichen Folders oder einer mehrseitigen Broschüre zur Gewinnung einer möglichst breitgefächerte Außenwirkung des Projektes anzudenken sein.